Musical-Masquerade

Unser Aushängeschild seit 2011!

Am 12. Januar 2019 ist es wieder soweit, dann startet in der Schauburg Ibbenbüren die 9. Auflage der Musical-Masquerade!

Seit 2006 organisiert Da Capo nun schon Konzerte für seine Leser. Doch keines dieser Projekte war so erfolgreich wie die 2011 erstmals in Ibbenbüren ausgetragene MUSICAL-MASQUERADE, die in jedem Jahr am jeweils zweiten Samstag im neuen Jahr für Furore sorgt. "Klein, aber fein!" Das ist das Motto dieser Show in dem ehemaligen Kino mit seinen 300 gemütlichen Plätzen. Das "Who is Who" der Musicalszene hat sich hier schon ein Stelldichein gegeben, seit 2011 waren Barbara Köhler, Roberta Valentini, Anna Thorén, Maya Hakvoort, Maricel, Anna Preckeler, Julia Steingass, Jessica Kessler, Maaike Schuurmans und Maike Switzer bei den Damen sowie Thomas Hohler, Chris Murray, Felix Martin, Veit Schäfermeier, Patrick Stanke, Claus Dam, Rob Fowler,  Kasper Holmboe, Andreas Lichtenberger, Tobias Bieri, Dennis Henschel, David Jakobs, Yngve Gasoy-Romdal, Alen Hodzovic und Christian Fröhlich zu Gast.

Aber! Niemand wusste vorher, dass es diese Stars sind, die in der Schauburg auftreten werden. denn hier kommt der besondere Charme dieser Show zum Tragen. Es kommt auf die Stimmen an, nicht die Namen. Darum wird keiner der Künstler vorab bekanntgegeben, sie treten im ersten Teil mit Maske auf, damit das Publikum etwas zu raten hat. Unterstützt werden Sie dabei von drei jungen Nachwuchskünstlern, die explizit nach ihrer Stimme ausgesucht werden. Viele dieser jungen KünstlerInnen sind inzwischen zu Stars geworden, wie zum Beispiel Anna Preckeler, Merlin Fargel oder Inga Krischke.

Karten für diese exklusive Show in der Schauburg gibt es ausschließlich in der Schauburg unter www.quasiso.de oder 05451 - 543856.

 

Der Musical Song Contest

In jedem Jahr führen wir seit 2009 landesweit Gesangs-Nachwuchswettbewerbe durch. Hierbei suchen wir talentierte Stimmen zwischen 12 und 20 Jahren, die den Traum vom Bühnenstar, aber manchmal auch nur von dem EINEN großen Bühnenauftritt erleben wollen. Im Herbst 2018 finden solche Wettbewerbe im westfälischen Raum, in Köln und im Großraum Bremen statt. Details hierzu können jederzeit über unsere Redaktion unter post@dacapomagazin.de angefordert werden.

 

 

 
 
 

Hier nun der Bericht zum Konzert 2018

Beste Laune nach Konzertende: Die Cast 2018: Vorne v.l.: Lena Hespe, Insa Ommen, Sophie Alter, Maike Switzer, Michael Ashton. Hinten v.l.: Alen Hodzovic und Christian Fröhlich.

Gleich zu Beginn des Konzerts wies Moderator Jörg Beese auf das Motto des Abends hin. "Emotionen" wären das Thema und folglich versorgte er einige Zuschauer auch gleich mit Taschentüchern. Aufgebaut war das Programm so, dass im ersten Teil viele bekannte und preisgekrönte Produktionen wie "Phantom der Oper", Elisabeth", "Mozart", "Scarlet Pimpernel", Tanz der Vampire", "Jekyll & Hyde" oder "Les Miserables" besucht wurden.

Und das Ensembler wusste diese Klassiker perfekt vorzutragen. Maike Switzer faszinierte mit ihrer hohen Stimme als Christine Daé, wandelte sich wenig später zur alternden Kaiserin Elisabeth in der gemeinsam mit Alen Hodzovic vorgetragenen Ballade "Boote in der Nacht". Christian Fröhlich, der zunächst als Phantom gemeinsam mit Maike Switzer (siehe Foto rechts) aufgetreten war, hatte sichtlich Spaß an der anschließenden "Totalen Finsternis" mit Sophie Alter, die ihrerseits mit "Maybe this time" ihren ersten großen Solo-Auftritt des Abends feierte.

Aber nochmal zurück zur Kaiserin. Während Maike Switzer die "gereifte" Sissy geben durfte, agierte das "Küken" des Abends, die erst 14-jährige Insa Ommen (siehe Foto links), als jugendliche Kaiserin und begeisterte das Publikum mit ihrer warmen Stimme zunächst bei "Ich gehör nur mir" und schaffte wenig später auch nahtlos den Absprung zu "Jekyll & Hyde" mit "Jemand wie du". Und im später angesiedelten "Wicked"-Duett mit Maike Switzer ließ Insa auch nie erkennen, dass sie Berührungsängste vor ihrer erfahrenen Bühnenpartnerin hatte, die beiden harmonierten wunderbar und verdienten sich den lautstarken Beifall des begeisterten Publikums. Selbiges verdiente sich im übrigens auch eine große Anerkennung, denn immer wieder wurden die Künstler mit lang anhaltendem Beifall verabschiedet, wurde mitgeklatscht, mitgesungen (teilweise unter Anleitung des Moderators) oder der Stimmung angemessen andächtig gelauscht.

Lena Hespe (Foto unten, Mitte), die zehn Tage zuvor erst eingesprungen war, weil ein vorgesehener Künstler keine Freigabe erhalten hatte, studierte in der kurzen Zeit noch schnell acht Arrangements ein und hatte gleich beim Phantom-Duett "Mehr will ich nicht von dir", gemeinsam mit Alen Hodzovic die Zuhörer auf ihrer Seite. Sehr beeindruckend auch das immer wieder gern gehörte Frauen-Terzett aus "3 Musketiere". An diesem Abend wurde dieses Lied von den drei jungen Nachwuchsstimmen sehr einfühlsam und stimmig präsentiert.

Richtig rund ging es dann nach der Pause. Nachdem Christian Fröhlich (Foto links) zu "Sweet Transvestite" die Hüllen (teilweise) fallen ließ und Maike Switzer mit einem wunderschönen Kinderlied begeisterte,  sammelte Alen Hodzovic (Foto unten rechts) erstmal das Mitleid des Publikums zu "Mr. Cellophan" ein. Später gelang ihm dann im Zusammenspiel mit Maike Switzer eine vom Publikum stürmisch mitgefeierte Version von "17 Jahr, blondes Haar" von Udo Jürgens, nachdem Maike Switzer zuvor nachhaltig auf dem Bühnensofa klar gemacht hatte "Ich weiß, was ich will".

Wofür die Taschentücher gedacht waren, bekamen die Zuschauer dann zum Ende des Abends hin zu spüren. Nach den  gefeierten Udo-Jürgens Songs aus "Ich war noch niemals in New York" folgte nämlich die wunderbare Eröffnungsballade aus dem kaum bekannten Musical "Love Story".  Bei "Was sagt man nur?" herrschte Totenstille im Saal, ein beeindruckender Moment, der noch lange nachwirkte.

Doch weil man seins Fans nicht trübsinig entlassen wolte, wurde nach weiteren Nummern am Ende nochmal enthusiastisch gefeiert. Mit den Abba-Evergreens "Waterloo" und "Thank you for the music"  (Foto links) ging ein perfekter Abend nach drei Stunden zu Ende. Die Stimmung der Zuschauer in der Schauburg machte sich auch an der Abendkasse bemerkbar, denn direkt nach Konzertende gingen bereits die ersten 50 Tickets für 2019 über den Tresen.

Eine ausführlichere Fotoserie zum Konzert folgt in den kommenden Tagen im Anschluss an diesen Bericht.

 

 

Fotos: Heiner Schäffer

Impressionen

 

   
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